home

lauffeuer

team

wiwö

gusp

caex

raro

koarl

elternrat

heim

events

fotos

links

kontakt

 

Wochenendlager Wiwö 2007

 

Die Werwölfe von Düsterwald

Als wir Freitag Abends in Wr. Neustadt ankamen, schien es ein ganz normales Wochenendlager zu werden. Während einige unserer Leiter das Abendessen zubereiteten, spielten die anderen mit uns auf der Wiese neben dem Heim. Nach dem Essen starteten wir  draußen mit einem Geräusch-Memory. Da kam plötzlich eine Frau aus Wr. Neustadt zu uns und schockierte uns mit folgenden Neuigkeiten:

„Es treibt sich ein Werwolf im angrenzenden Düsterwald herum, der schon einen Menschen angefallen haben soll“. Aus dem Nichts kam ein Mann mit düsterer Miene, weißem Gewand und goldenem Kreuz auf uns zu. Es war der Priester, der die Aufgabe hatte, auf die Kinder aufzupassen. Er nahm uns mit ins Heim und brachte uns die Verhaltensregeln gegenüber Werwölfen näher: Um sie zu erkennen, überlegten wir uns, an welchen Geräuschen sie sich bemerkbar machen. Daher spielten wir nochmals unser Geräusch-Memory: Jeweils zwei Kinder überlegten sich gemeinsam ein Geräusch, das einem Werwolf ähnelt. Während ein Kind draußen wartete, stellten sich alle durcheinander im Raum auf. Dieses Kind versuchte dann im Dunklen Menschenpaare zu finden, die das gleiche Geräusch machten. Um uns zu entspannen und auch darüber nachzudenken, welche Arten von Bewegung einen Werwolf auszeichnen, erzählte uns der Priester und der Jäger bei ruhiger Musik eine Geschichte, die wir auf dem Rücken unserer Partner wiedergaben.

Der Jäger? Ja, und es gab da noch die Hexe und die Diebin und außerdem den Seher, die uns dabei halfen, uns vor den nachtaktiven Biestern zu schützen. Jedoch waren wir uns nicht so sicher, ob unter den Leitern nicht vielleicht doch auch ein Werwolf schlummerte. Uns Kindern ging es dabei aber ganz gut. Denn wir konnten nicht von den Bösen angefallen werden. Mit dieser Sicherheit kuschelten wir uns beruhigt in den Schlafsack.

Beim Morgengrauen konnten einige von uns nicht mehr schlafen. Deshalb schauten sich Juliane und Jenny mit uns den Sonnenaufgang an. Nach dem Frühstück machten wir uns daran, Hinweise auf den Ur-Werwolf zu finden. Dieser war es nämlich, der die anderen gebissen hatte. Gelänge es uns ihm seine Widerwärtigkeit auszutreiben, wären auch die anderen nachtaktiven Dämonen geheilt. Doch der erste Versuch scheiterte und zu Mittag wurde ein Leiter zu Unrecht angeklagt. Darum mussten wir nach dem Mittagessen in einer Rätselrallye nach weiteren Hinweisen suchen. Doch auch die Anklage am Abend war erfolglos.

Danach bastelten wir zu einer ruhigen Geschichte bei Kerzenlicht ein Schutzengerl, das uns noch mehr vor den Bösewichten bewahren sollte. Durch diese ruhige Stimmung wurden aber viele von uns sehr müde. Darum freuten wir uns auf unseren wohlig warmen Schlafsack.

Doch plötzlich knallten die Türen auf und zu, und die Diebin, der Seher und der Jäger trampelten wie verrückt die Stufen hinauf zu unserem Matratzenlager. Sie rissen uns aus dem Schlaf und nahmen uns mit in den Düsterwald, in welchem der Priester alleine gegen 2 Monster kämpfte. Mit Silberpfeilen ausgerüstet konnten wir einen von ihnen betäuben und ihn ins Heim mitnehmen. Gefesselt verbrachte er mit dem Priester die Nacht.

Am nächsten Morgen gab es drei Verdächtige (Jenny, Juliane, Stefan), von denen einer mit Sicherheit der Ur-Werwolf sein musste. Durch die Diebin, den  Jäger und den Seher fanden wir heraus, dass Stefan der Übeltäter war. Plötzlich verwandelte er sich in seine Ur-Gestalt und wir verfolgten ihn bis wir den Werwolf am Ende überwältigen konnten. Wir stellten ihn in einen Kreuz-Kreis und trieben ihm mit vereinten Kräften und lautem Geschrei das Böse aus.

Die Welt war wieder in Ordnung, das Lager gerettet und wir konnten beruhigt nach Hause fahren.

(fotos)