Unsere Fahne ist wieder da - Georg 2009!

Ich, eure Pfadfinderfahne, war jetzt einige Wochen nicht in Freistadt - die Geschichte dazu muss ich euch erzählen.

Mir ist eigentlich immer furchtbar langweilig und dass ich so fade zusammengelegt im Heim umherliegen muss, gefiel mir nicht mehr, ich wollte etwas erleben.
Dazu kam mir der Pfadfinderball im Salzhof gerade recht. Ich kam wieder einmal heraus, wurde von euch im Ballsaal aufgehängt und es gab etwas zu sehen. Ich konnte mich die Ballgäste anschauen, es waren ja sehr viele Besucher gekommen.

Auf einem Tisch im letzten Eck, da bemerkte ich die Pfadfinder aus Pregarten, ich kannte einige, sie waren voriges Jahr am AQUA mit uns am Lagerplatz. Es waren dies Christina, Carina und Eugen (der hat sich beim Aqua die Haare wegrasiert, hat lustig ausgeschaut). Ich zwinkerte den dreien fleißig zu und dann kamen sie zu mir herauf. Ich flüsterte ihnen zu: „Hallo, ich möchte etwas erleben, ich möchte wieder einmal hinaus kommen, nehmt mich bitte mit!“. Nach anfänglichen zögern, holten sie mich von meinem Platz herunter und Eugen steckte mich ein. Ich glaube, sie hätten mich sicher nicht mitgenommen, wenn es euch aufgefallen wäre, dass ich nicht mehr an meinem Platz hänge.

Ja und so begann mein Abenteuer mit der Fahrt nach Pregarten. Wir sind um 1:30 zum Auto gegangen, es war kalt und etwas rutschig und ich durfte mit Christina, Eugen, Ernst und Anni nach Pregarten fahren. Eigentlich bin ich mit Eugen nur bis Hagenberg gefahren, weil Eugen wohnt zurzeit im Haus von Christa Wenzel, auch eine Pfadfinderin, die aber schon seit Oktober auf Weltreise ist (momentan in Chile) und da dachte ich mir, da werde ich sicher etwas erleben.

Eugen holte mich aus seiner Jacke heraus und legt mich auf ein Kastel in der diele. Ich bin also gleich griff- und startbereit für ein Abenteuer. Aber was passiert? Ich warte und warte und liege leider immer noch auf dem Kastel und nichts geschieht.

Dann hörte ich einmal ein Gespräch von Christina und Eugen, Heli unser Gruppenleiter hat bei Anni angerufen und nachgefragt ob ich bei ihnen bin, was wird jetzt passieren? Und mich hat ab diesem Zeitpunkt das Heimwehfieber (wie bei den Kindern am Lager) gepackt.

Eigentlich ist es auch in Pregarten nicht anders als bei euch in Freistadt, wenn keine Aktivitäten anstehen, liege ich da und dort zusammengelegt im Regal umher.

Ja und dann kam Gott sei Dank noch einmal ein Anruf von meinem Heli aus Freistadt, ich hörte ich werde bald gebraucht und zwar am Georgstag und Anni wird mich hoffentlich bald in mein geliebtes Freistadt bringen.

Heli hat die Pregartner Pfadfinder eingeladen am Georgstag nach Freistadt zu kommen Ich hoffe ich werde dann die Pregartner Pfadis wieder sehen. Christina hat ziemlich viel zu tun, sie fängt nämlich nach Ostern zum Haus bauen an (ob sie einmal meine Hilfe brachen könnte), Eugen hat das Reisefieber von Christa übernommen und ist jetzt 3 Wochen als Rucksacktourist in Thailand unterwegs und Carina hat mit ihrer Krankenpflegeschule auch immer sehr viel um die Ohren, aber vielleicht können sie mich doch besuchen.

Also zum Schluss, er war ein Erlebnis für mich, einmal woanders zu sein, aber am liebsten bin ich doch bei euch in Freistadt.

Gut Pfad
eure nun doch vermisste Pfadfinderfahne

Ps.: Als Erinnerung an mein Abenteuer bekam ich ein kleines Pregartner Pfadfindertuch.

 

 


by andrea plöchl