Iron Ass 2004 Am Sonntag, dem 4.7.2004 trafen sich sieben RaRo und (ehemalige) LeiterInnen am HBF Graz, um den Murradweg von Bruck an der Mur nach Graz zu bezwingen. Es war brutal! An einem Sonntag musste ich um 6.30 Uhr aufstehen, mit viel zu wenig Schlaf, ohne Koffein in den Blutbahnen und dann auch gleich als Aufwärmrunde zum Bahnhof radeln. Glücklicherweise weckten ein paar Regentropfen als Duschersatz meine Lebensgeister so weit, dass ich ohne Unfall bis in die Bahnhofshalle gelangte. Dort gleich ab zu Spar, um irgendetwas einzukaufen, was Energie gab, den Kreislauf in Schwung brachte und einen Frühstück auch noch gleich kam. Im Geschäft traf ich dann auch schon auf Feli, Vroni und Irene (alle G12), die das selbe taten. Bewaffnet mit Wurstsemmeln und Schokoklumpert schlapften wir dann zum Bahnhofsvorplatz, wo wir auf den est der Meute wartetedn. Es kamen noch Claudia (G4), Sascha und Michi (beide G5). Da wir schon 7 Personen waren, konnten wir auch eine Gruppenkarte lösen, sodass wir pro Person plus Fahrradtransport 6.60,-€ zahlen mussten. Um 8.06 uhr ging unser Zug los. Wie wir feststellen mussten waren wir nicht die einzigen Radler, die diesen Zug benutzen, und so war es ein ziemlicher Aufwand noch Platz für unsere Räder zu finden. Endlich im Waggon wurde dann gejausnet, gequatscht und dahingedöst. Nach fast einer Stunde und Stopps an allen Fuzibahnhöfen entlang der Strecke kamen wir dann endlich in Bruck an der Mur an. Zu unserer Begeisterung regnete es. Wir freuten uns ja so riesig, dass wir nicht schwitzen mussten und die Abkühlung gleich gratis mitbekamen. Nun ja, wir packten halt brav unsere Regensachen aus und machten uns guter Hoffung auf den Weg. Ca. eine halbe Stunde mussten wir im leichten Regen bis Nieselregen dahinradeln und die Stimmung kam erst langsam in Schwung. Ich glaube es war ungefähr bei Mixnitz, als dann endlich die Luft trockener wurde. Die nächsten Kilometer waren eigentlich recht unterhaltsam. Wir fuhren brav und flott dahin und hatte jede Menge Spass. Michi und Sascha warteten auch immer wieder ganz lieb auf uns, nachdem sie in Höllentempo unser Sichtfeld verlassen hatten. Auch ein oder zwei Trinkpausen wurden eingelegt. Mittagsrast machten wir im wunderschönen Park neben der Mur in Frohnleiten. Neben Kirschkernweitspucken und Austesten der Belastungsgrenzen diverser Kinderspielzeuge war es recht gemütlich. Es war sogar schon so trocken, dass wir am Boden sitzen konnten. Als ein Päckchen Schnitten in Umlauf kam, durfte natürlich der "Schnitte, Schnitte?" Spruch nicht fehlen. Gekontert wurde dann auch gleich mit einem spontanen "Flasche, Flasche?" und zwei 5er konnten sich nicht mehr halten ... In Frohnleiten nahmen wir den Radweg links von der Mur. Dies ist, wie wir feststellen mussten, die fadere Variante, da man großteils der Straße entlang fährt. Eine spontane Actioneinlage wurde von Michi und Sascha geliefert: Michi bekam irgendwie (wie hast du das bloss geschafft?!?) sein Halstuch in die Speichen und kopfelte samt Rad auf den Asphalt. Sascha, stetig im Windschatten Michis klebend, folgte dem ureigenen Herdentriebinstinkt und ahmte Michis Bewegung mehr oder weniger nach. Als wir eintrafen lagen beide noch am Boden und überprüften gerade alle Körperfunktionen auf ihre Funktionstüchtigkeit. Glücklicherweise war nichts passiert. Ich überlege mir einen Fahradhelm anzuschaffen. Der Rest der Fahrt war eigentlich nur noch ein Kilometerherunterschrauben, da die Strecke nichts Interessantes mehr bieten konnte. Gegen 13.00 Uhr trafen wir dann in Graz ein, wo mich leider gleich verabschieden musste, da der nächste Termin wartete. Zusammenfassend kann man sagen, dass es allen Teilnehmern sehr gut gefallen hat und eine zweite "Iron Ass" Tour sicherlich stattfinden wird. Die geringe Teilnehmerzahl machte einerseits das organisieren dieser gruppenübergreifenden Aktion leichter, aber wir hätten doch gerne mehr Teilnehmer dabei gehabt. Na ja, vielleicht werden wir es das nächste Mal besser, früher und intensiver ankündigen. -Mac-