"Die Expedition"
Bericht vom RaRo-Methodenseminar in Leibnitz vom 19.-20.5.2001
(by mac)
TAG I
7.30 Uhr aufstehen, da der Pfadikurs ja schon unbedingt
um 9.00 Uhr auf Schloß Seggau beginnen muß. Da unser
Auto keine Vignette besitzt zockeln B. und ich ganz
gemütlich über Kalsdorf-Wildo-Lebring-Leibnitz zu unserem
Reiseziel.
In Schloß Seggau angekommen folgt die große
"Begrüßungsorgie"
und ein -meiner Meinung nach- ziemlich fader 1.Hilfe-Auffrischungskurs.
Na ja wir werden ja sehen ob's was gebracht hat ;)
Zu Mittag speisen wir zusammen mit dem "Eheseminar"-Teilnehmern
in den Speisesäälen des Schlosses. Essen war supigut!
Nachdem wir wir verköstigt waren, drückten
und Grasi und
Michi eine Landkarte, eine Bussole, einen Netzteiler sowie
einen Zettel mit unseren Zielkoordinaten in die Hand.
Frei nach dem Motto "Nach dem Essen sollst du
ruhn, oder
tausend Schritte tun" zockelten wir bei traumhaften Wetter
und entsprechender Hitze unserer ersten Station entgegen.
Wie das so üblich ist entdeckten wir dort auf
einem lauschigen
Bankerl in den Sulmauen einen weiteren Zettel mit neuer
Aufgabe und neuen Koordinaten.
Kurzum wir landeten im Pfadfinderzentrum Leibnitz,
wo
gerade die WiWö aus ihren Auto stiegen :(
Es folgten eine kurze Besprechung des Kursablaufes
sowie
die eine neuerliche Erörterung der Projektmethode.
Auf jeden Fall definierten wir ein Ziel: "Mit
dem Boot
trocken bis zum Sulmwirt kommen". Dabei muß man erwähnen,
daß unser "Boot" zu diesem Zeitpunkt lediglich aus
einer
5m x 6m großen Plane bestand.
Die Bauphase wird ja ausführlich durch die vielen
Bilder
dokumentiert. Ich möchte nu erwähnen, daß ich für
die
nächste Zeit genug Kreuzbünde gemacht habe! Und: Skeptische
Blicke und Kommentare diverser WiWöler und CaExler sowie vom
Hustinettenbär spornten uns nur noch mehr an eine gute
Arbeit zusammenzubringen.
Zum Abendessen rückten Claudia und Ute an, die
uns mit
Grillspezialitäten nach Art des Hauses verwöhnten. Der
Abend
verlief wie bei den Pfadis üblich mit Lagerfeuer und
einem gemütlichen Bierli.
Tag II
Wir sind glaube ich alle so gegen 7.00 Uhr aufgewacht.
Vor
dem Frühstück hat uns Claudia kurz zum Schloß raufgeführt
damit wir unsere Autos holen konnten und wir uns einen
weitern Hatscher ersparen konnten.
So ca. gegen 9.00 uhr erfolgte die Wasserung unseres
Bootes. Die Fahrt selbst war ziemlich unspektakulär, da der
niedrige Wasserstand ein häufiges Ein- und Aussteigen
kombiniert mit Bootschleppen erforderlich machte. Auch
Grasi "genoß" die Fahrt besonders, da er sich hinten
am
Autoschlauch nachziehen ließ.
Na ja. Nach so ca. 1 1/2 Stunden erreichten wir unser
Ziel
den Sulmwirt. Das Boot wurde auf Hanskes Unimog gezurrt
und wir genossen ein kühles (kleines) Bier.
Der Rest des Tages bestand auf Abbau, Aufräumen,
Reflexion
und einem guten Essen (Tortellini).
Alles in allem muß ich sagen, daß an diesem
Wochenende ein
weiterer "Kindheitstraum" erfüllt wurde ich die Erfahrung
keinesfalls missen möchte!
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-Mac-
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