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CaEx-Bezirksunternehmen im Waldviertel

Ein Wochenende, 27 Caravelles und Explorer und ein Mord ...

VON CHRIS ERLINGER


Das könnte eine Kürzestfassung des ersten Waldviertler Bezirksunternehmen für CaEx sein. Aber so leicht machen wir es uns natürlich nicht.
Am 4. Mai trafen im Laufe des Nachmittags die vorhin schon erwähnten CaEx der Gruppen Egelsee, Gars, Gföhl, Langenlois im Herzen des Kamptals – sprich Gars – ein, um noch voller Tatendrang dem Kommenden entgegen zu sehen.

Da es sich für das geplante Detektivgeländespiel als vorteilhaft herausstellen könnte, kriminalistische Techniken zu beherrschen, hieß es zu Beginn Fingerabdrücke nehmen bzw. durch gezieltes Fragen seinen Gegenüber etwas genauer kennen zu lernen; dies nur als kleiner Auszug aus der "Detektivschule".


Durch Unmengen an Essen gestärkt, war es gegen 20 Uhr endlich soweit; nun musste im Fall "Christina Andrea Szivas" ermittelt werden:

Christina Andrea Szivas, eine junge Frau, stammt aus der Slowakei und lebt seit zwei Jahren in Gars. In Gars geht das Gerücht um, dass sie mit Norbert Schuller (Biologiestudent aus Gars, lebt seit Jahren mit Johanna Bauer zusammen) ein Verhältnis haben soll. Christina Andrea Szivas galt seit 27. April als vermisst, ebenso wurde im Laufe des Nachmittags des 4. Mai ein grausiger Fund in der Nähe des Bahnhofs gemacht. Ob zwischen der Vermisstenanzeige und der gefundenen Leiche ein näherer Zusammenhang besteht, musste erst erforscht werden.

Mehr wussten die ermittelnden CaEx zu Beginn auch nicht, am Ende waren wir aber alle um einiges schlauer – das bleibt uns zu hoffen.
Das Ergebnis, geschweige denn den Verlauf der Ermittlungen hier zu schildern, würde wohl jeden mir zur Verfügung stehenden Rahmen sprengen, darum unterlasse ich dies auch tunlichst. Sollte bei einem der Lesenden aber dennoch die Neugier ungeahnte Ausmaße erreichen - so möchte ich höflichst auf unsere Teilnehmer verweisen!


Chefermitller Reinhard Schuller während einer Besprechung

Zu erwähnen sei aber, dass die Patrullen hauptsächlich Zeugen zu befragen, sowie auf diversen Schauplätzen Spuren zu sichern hatten.
Den Ermittlern blieb nach Beendigung der Tätigkeiten nur mehr über, sich über einen Topf Gulasch zu stürzen, bzw. den Sonntag zu allgemeiner Regeneration zu verwenden.

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