Überstellungsfeier 2011
Am 4. September 2011 fand heuer die Überstellungsfeier der Sparten
statt. Die Teams mussten dabei gemeinsam dafür sorgen, dass eine im
Garten versteckte Bombe rechtzeitig entschärft wurde. Dazu mussten sie
in Gruppen verschiedene Aufgaben und Rätsel lösen, Dinge in Erfahrung
bringen und Rechenaufgaben meistern, um an die Zahlenkombinationen zu
kommen, womit sich die Bombe entschärfen ließ.
Nach großer Anstrengung konnte schließlich die Gefahr gebannt werden und
es wartete eine Sußigkeiten-Überraschung auf alle Spürnasen.
Anschließend hatten alle bewiesen, dass sie gut zusammenarbeiten konnten
und es wurde Zeit die Größeren an die jeweils nächsten Sparten
weiterzugeben.
Von den Wichtel und Wöflingen zu den Guides und Spähern überstellt wurden:
Viktoria Amstler
Anna Amashaufer
Lena Koch
Tara Baumgartner
Angelina Fasching
Marie Isabell Kainz
Julia Dörfler
Nina Jaidhauser
Lea Freudenthaler
Ines
Schwaigerlehner Rafael
Trixl Lukas
Von den Guides und Spähern zu den Caravelles und Explorern überstellt wurden:
Manuel Kuran
Bernhard Freudenthaler
Bernhard Weber
Lucie Strasser
Julia Schweighofer
Bei den Rangern und Rovern sind heuer dabei:
Gabi Eder
Angelika Gansch
Lisa Stoll
Stefanie Stanek
Sandra Lenk
Kathi Tötzl
Michi Rabl
Benedikt Hasiner
Wir wünschen allen (neuen, alten und überstellten) Pfadfindern ein
schönes und spannendes Pfadfinderjahr mit ganz viel Abenteuer!!
Erste Heimstunden
Wichtel: 09.09.2011 Freitag 16:30-18:00 Uhr
Wölflinge: 12.09.2011 Montag 15:30-17:00 Uhr
Guides: 07.09.2011 Mittwoch 17:30-19:00 Uhr
Späher: 13.09.2011 Dienstag 17:30-19:00 Uhr
Ca/Ex: 17.09.2011 Samstag 15:00-16:30 Uhr
Ra/Ro: 17.09.2011 Samstag 17:00-18:30 Uhr

Sommerlager 2011 der Pfadfindergruppe Pöchlarn
Die gesamte Pfadfindergruppe Pöchlarn verbrachte heuer mit etwa 35
Kindern, 10 Leitern und 3 Köchinnen ihr Sommerlager von 3. bis 8. Juli
in St. Anton an der Jeßnitz. Dort quartierten sich die Wichtel und
Wölflinge in der alten Volksschule in Schlagerboden (700 m) ein, während
die Guides, Späher und Explorer auf dem Sportplatz hinter der Schule
ihre Zelte aufschlugen.
Das Lager der Wichtel und Wölflinge verlief dabei unter dem Motto
„Kontinente“, im Rahmen dessen sich die Kinder nur unter Vorlage eines
gültigen Reisepasses von einem Land zum anderen bewegen konnten. Zur
Ausstellung des Passes wurde jedes WiWö zunächst fotografiert und
abgemessen und bei sämtlichen Reisen wurde die Ausreise und Einreise in
das jeweilige Land dokumentiert. Auf diese Weise bewegten sich die WiWö
in der ganzen Welt. Am ersten Tag fuhren sie durch Europa. In Wien
lernten sie „gutes Benehmen“ und den „Walzer tanzen“, in Italien
fertigten sie eine Nudelkette und bauten in London die Tower Bridge
nach. Beim Essen wurde es mit Spaghetti wieder italienisch.
An einem anderen Tag suchten sie in Afrika dann Diamanten und arbeiteten
im Bergwerk. Mit den gefundenen Edelsteinen durfte am Nachmittag am
Basar geshoppt werden, wo ihnen auch eine Wahrsagerin eine teilweise
sehr spannendende Zukunft voraussagte. Besonders lecker waren die
Nilsuppe und die gebratene Schlange, die die Köchinnen im afrikanischen
Sinne für die WiWö zubereiteten.
Die Suche nach dem Schatz der Erleuchtung brachte die WiWö dann nach
Amerika, wo sie mit Hilfe von Landkarten von Süd- nach Nordamerika
marschierten. Erst als sie in Kanada angekommen waren, erhielten sie den
Hinweis, dass der Schatz in der Nixhöhle zu finden sei. Mit dem Bus
fuhren sie zur Höhle, wo noch 1.040 Stufen bewältigt werden mussten,
bevor sie schließlich den Schatz der Erleuchtung (Taschenlampen für
alle) fanden. Dieser musste bei der Wiedereinreise ins Lager dann auch
noch verzollt werden!
Auf der Reise nach Asien meinte es nach einigen regnerischen Tagen der
Wettergott dann wieder gut, und bei heißem Wetter gestalteten die WiWö
Drachenköpfe aus Pappmaschee. Wie sich das so gehört, wurde das
Mittagessen mit Stäbchen verspeist, und am Nachmittag reisten sie weiter
auf einen Bauernhof. Am Heuboden hüpfen und Tiere füttern, war sehr
aufregend für die WiWö. Gestärkt mit Apfelstrudel und selbstgemachtem
Himbeersaft, durfte dann eine Abkühlung in des Bauers Pool auch nicht
fehlen.
Während sich die Wichtel und Wölflinge im Rahmen ihres Mottos von einem
Land zum anderen bewegten, stand für die älteren Guides, Späher und
Explorer vor allem das Lagerleben im Vordergrund. Zuerst wurde das Lager
aufgebaut. Während der Aufbau der Zelte noch bei Sonnenschein und ohne
Probleme vonstattengehen konnte, hat der anschließend aufkommende Wind
dann dafür gesorgt, dass manche Kochplane zweimal aufgebaut werden
musste. Später kam noch ein Wettereinbruch dazu, der auch vor
Minimaltemperaturen von 6°C nicht Halt machte. Da konnte es schon einmal
etwas kalt im Zelt werden. Wir waren dennoch guter Dinge, und bauten am
nächsten Tag unser Lager schließlich vollständig auf, wobei auch ein
Fahnenmast nicht fehlen durfte.
An einem Tag bekamen wir Besuch von Kindern aus dem Ort, die einerseits
mit den WiWö nach Australien reisten und die Zeit beim Basteln von
Schlangen aus Filz verbrachten, andererseits am Zeltlager von den GuSp
und Ex unter ihren Kochplanen empfangen wurden. Beim Basteln von
Gipsabdrücken und Händen aus Gips vertrieben wir uns die Zeit, während
der Regen an diesem Tag ganz heftig an die Wand des Großzeltes
trommelte. Am Nachmittag ging es dann für alle zum Wellness bei den
WiWö. Bei Massage, Gesichtsmasken, Cocktails und einer heißen Dusche
konnte man sich wieder aufwärmen.
Beim Kochwettbewerb ging es bei den Guides und Spähern am offenen Feuer
auch dieses Jahr wieder heiß her. Die jungen Köche mussten dabei selbst
ein Menü zusammenstellen, für die Zutaten sorgen und deren Zubereitung
dann auch noch von der Küchencrew beurteilen lassen. Natürlich wurden
die besten Kreationen dann ausgezeichnet. Da jedoch alle hervorragend
waren, gab es nur lauter erste Plätze. Am selben Tag verbrachten die
Explorer einen Vormittag beim Rollerfahren auf der Gemeindealpe in
Mitterbach. Nach der Sesselliftfahrt und der kurvenreichen und schnellen
Abfahrt konnte man sich beim anschließenden Essen im Gasthaus wieder
erholen.
Natürlich durften ganz im Sinne der Pfadfinderei auch ein paar
Wanderungen nicht fehlen und so ging es Mitte der Woche schließlich für
die Guides, Späher und Explorer auf eine große, selbstständig
durchzuführende Wanderung, auf das Haik. Nachdem in den vorangehenden
Probewanderungen nicht alle Gruppen den Weg gleich gefunden hatten, gab
es an diesem Tag keine Probleme und alle fanden mit Hilfe von
Wegbeschreibungen und nach der Zurücklegung von einigen Höhenmetern auch
ihr Nachtquartier in einem alten Bauernhof. Dort verbrachten alle nach
einem leckeren Würstchengrillen gemeinsam die Nacht in den Schlafsäcken.
Um eine schöne Erinnerung an das Lager zu haben, wurde am ersten Tag ein
für alle gleiches Lagerhalstuch gefertigt, das bei den gemeinsamen
Morgenfeiern und auch beim gemeinsamen Lagergottesdienst am letzten
Abend getragen wurde. Mit einem letzten Lagerboogie am Feuer wurde
schließlich das Ende des Lagers zelebriert. Die mutigsten WiWö durften
noch bei einer Gruselwanderung durch den Wald teilnehmen, während die
GuSp und Ex im Anschluss in zwei Gruppen mit dem Stehlen des jeweils
anderen Kanisters bei Dunkelheit in einem Waldstück beschäftigt waren.
Am letzten Tag sättigten wir uns noch mit Hilfe von geschirrlosem Kochen
(=Steckerlbrot und Würstchen) und fuhren schließlich wieder zurück nach
Pöchlarn, froh darüber ein solch schönes Lager verlebt zu haben.