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Ranger und Rover auf Sommerlager
oder
I `ve been a wild rover – but its over
Klein aber fein war heuer unsere Rotte in Oedt angetreten und gleich ging es ans Werk.
Nicht so wie bei anderen, die die Stangen in Wilhelmsburg liegengelassen hatten, konnten wir sofort mit dem Zeltaufbau starten. Wir schafften es sogar, dass wir für die erste Nacht schon in der Jurte eine prima Feuerstelle auf Tischhöhe hatten. Tags darauf war auch die Außenkochstelle fertig. Wir verzichteten auf Tisch und Bank im Freien und gestalteten uns Sitzgelegenheiten in der Jurte.
So nach und nach kamen wir ins Lagermotto rein und so war es schon bald Pflicht, im eigenen RaRo Pool die alten Sitten und Gebräuche abzuwaschen. Man soll nicht glauben wie viel Platz in so einem kleinen Pool ist, denn auch Gesellschaftsspiele wie „Ring a ring a reia“ oder „ Mein linker, linker Platz ist leer, da wünsch ich mir … „ funktionieren ohne das Knie, Ellbogen etc. im Weg sind.
Die alten Ritter hatten auch jeder sein eigenes Trinkgefäss und so mussten auch wir in qualvoller Kleinstarbeit ein eigenes Glas ritzen. Stundenlang wurde das Material gequält und so mancher wollte schon aufgeben, aber jeder hat es geschafft und sogar ohne Bruch nach Haus gebracht.
Das Sommerlager T-Shirt durfte natürlich auch bei uns nicht fehlen und so produzierten auch wir. Da die offizielle Stufenfarbe der Ranger & Rover rot ist, haben wir 5 uns alle ein rotes Leiberl gebatikt.
Irgendwie hat dieses Rot aber einen leichten rosa Schlag bekommen und wir waren schon bald als Rotte Schwulibuli bekannt.
Apropos Rottenname
Es ist ja bei uns so Sitte, dass nicht sofort nach der Überstellung von den CaEx zu den RaRo ein jeder in die Rotte Altenburg aufgenommen ist. Dies Bedarf einer schwierigen Prüfung.
Schon zu Beginn des Lagers wurden die drei „Kleinen“ vorbereitet und ihnen stand zur Prüfung:
„Bereitet in der Freitagnacht ein Ritteressen für die Burgbelegschaft und Gäste“
So sei es !
Tatsächlich – mit vereinten Kräften und Künsten wurde ein gar zauberhaftes Mahl geschaffen, an dem sich auch unsere Oedter Gäste erfreuten.
Tags darauf – man muss ja warten ob das Mahl auch überlebt wurde – gab es dann die feierliche Wappenübergabe bzw. Aufnahme in die Rotte Altenburg.
Kurzum es war ein erfolgreiches und gar geniales Lager. Es gab zwar noch viele Highlights, aber dann würden wir euch ja die Spannung nehmen es selbst zu erleben – beim nächsten Mal !
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